Wann immer mehr Elektroautos produziert und gefahren werden, muss auch für ausreichend viele Ladestationen für die Akkus gesorgt werden. Denn obwohl Strom überall zur Verfügung steht, gibt es momentan nur wenige Zapfsäulen und Tankstellen für E-Automobile. In der Zukunft soll man die Fahrzeuge jedoch nicht nur unterwegs, sondern auch via Steckdose zu Hause aufladen können. Jedes E-Auto besteht aus einem gewöhnlichen Haushaltskabel mit einem Schukostecker, der sich in eine normale Steckdose stecken lässt. Das Laden dauert dann jedoch sehr lange, so dass man das Auto für eine Reichweite von ca. 100 km die ganze Nacht laden muss. Viel besser wäre es, sich unter einem Carport eine Ladestation aufzustellen, die durch wasserabweisende Markisenstoffe überdacht wird und das Auto bereits innerhalb weniger Stunden auflädt. Natürlich lässt sich das Auto auf diese Weise noch nicht spontan aufladen. Dies ist aber auch an anderen Ladestationen noch nicht möglich.
Entwicklungen brauchen Zeit, sich durchzusetzen, doch als Cityflitzer kann sich das E-Fahrzeug in vielen Großstädten schon jetzt lohnen, da man das Auto dann nicht nur an der privaten Ladestation, sondern auch überall unterwegs auftanken kann. Zwischendurch wird es dann noch nötig sein, hinter einem Plissee einen Kaffee zu trinken, bis das Auto nachgeladen ist. Doch gerade zu Hause hat man viele Möglichkeiten, sich während der Zeit anderweitig zu beschäftigen. Die Ladestation für den heimischen Carport heißt Wall Box und versorgt alle E-Fahrzeuge dank Standardkabel und –stecker, wie auch die Ladestationen unterwegs, schnell mit ausreichend Strom, um ca. 150 km weit fahren zu können. Bisher sind Elektrofahrzeuge und eigene Ladestationen noch sehr teuer. Doch in der Zukunft wird sich die Energiequelle immer mehr im Automobilmarkt etablieren, so dass Sie sich am besten schon jetzt mal einen Carport bauen.